Gundl Kutschera (* 8. Jänner 1941 in Graz) ist eine österreichische Soziologin, Gesundheitspsychologin und klinische Psychologin, Psychotherapeutin, Lehrcoach, Lehrsupervisorin und Autorin. Seit 1974 ist sie als Trainerin, Vortragende und Universitätslektorin in Europa und den USA tätig. Sie ist Begründerin der Kutschera-Resonanz Methode und war zusammen mit Thies Stahl die erste NLP-Lehrtrainerin im deutschsprachigen Raum.


Von 1954 bis 1962 war Gundl Kutschera Mitglied im steirischen und österreichischen Skiteam. Sie gewann die Bronzemedaille in der Disziplin alpinen Kombination bei der Winteruniversiade 1962. Seit 1962 ist sie mit dem österreichischen Atomphysiker Walter Kutschera verheiratet, hat 3 Kinder und 13 Enkelkinder (Stand Juli 2014). Sie promovierte 1973 in Soziologie mit einer Doktorarbeit über Vorschulerziehung und arbeitete anschließend als Lehrtrainerin für Familientherapie und für Psychiatrie am Max-Planck-Institut in München in der Abteilung Kinderpsychiatrie bei Gertrude Bleek und in der Abteilung Sozialpsychologie bei Paul Innerhofer.

1978 zog sie in die USA. Sie lernte Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP) bei den Gründern Richard Bandler und John Grinder. Außerdem absolvierte sie Ausbildungen in Gestalttherapie und systemische Theorien bei Virginia Satir, Hypnotherapie bei Milton Erickson und Transaktionsanalyse. 1982 war sie Lehrtrainerin für NLP bei John Grinder in Chicago und Kalifornien.

1982 gründete sie das Institut Kutschera, welches in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, Coaching, Business, Familie/Schule, Gesundheit und Regionalentwicklung tätig ist. Der Firmensitz ist aktuell in Wien mit einem Tätigkeitsbereich in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Rumänien. Im Zuge dessen entwickelte sie die Kutschera-Resonanz Methode, in der Ansätze aus NLP,Hypnose, Logotherapie, Kommunikationstheorien, systemischen Methoden (u.a. Systemische Therapie, Systemische Organisationsberatung, Systemisches Coaching), Erlebnispädagogik, Mentaltraining und Superlearning integriert und weiter entwickelt werden. 1986 gründete sie die Resonanz-Stiftung. Die Stiftung unterstützt soziale Projekte in Brasilien, Indien, Russland, Rumänien.

2009 gründete Gundl Kutschera die Talenteakademie für angewandte Forschung und nachhaltige Entwicklung (TAK). Die TAK will zeigen, dass Soft Skills genauso wie jedes Fachwissen lehr- und lernbar sind und wiederholbare und vorhersagbare Ergebnisse erreicht werden können. Ebenfalls 2009 gründete Gundl Kutschera das Institut für Sozialkompetenz (IFSK).